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Maultaschen-Gratin

Wir lieben Maultaschen. Heute gab es sie mit Spinat und Bergkäse überbacken. Man kann sie in so vielen verschiedenen Variationen zubereiten. Ob klassisch in der Brühe mit Kartoffelsalat, gebraten mit Ei oder in Tomatensoße mit Käse überbacken. Hier folgen noch viele leckere Rezepte der schwäbischen Ravioli.

Skandinavisches Kinderzimmer – Keep it simple

Die Skandinavier zählen jährlich wiederkehrend zu den glücklichsten Menschen der Welt. Wen wundert es, dass immer mehr Eltern dieses Lebensgefühl auch in das Kinderzimmer einziehen lassen möchten. Der Skandi-Look erfährt immer größerer Beliebtheit und der nördliche Einrichtungsstil begeistert weltweit immer mehr Menschen.

Doch was macht diesen Einrichtungsstil so besonders?
Die Inspiration wird aus der Natur geholt, die in Skandinavien mit den endlosen Wäldern und unzählige Seen, bekanntermaßen weitläufig ist und ein Gefühl von Freiheit vermittelt.

Das Besondere ist das schlichte, geradlinige und zeitlose Design ohne großes Geschnörkel. So lassen sich viele Stilrichtungen miteinander kombinieren und erweitern. Im Mittelpunkt steht beim Skandi-Design neben der klaren Optik die Funktionalität und das „hyggelige“ Gefühl. Hygge steht für Gemütlichkeit, Behaglichkeit und Geborgenheit. Also genau das Richtige fürs Kinderzimmer.

Farben

Greifen Sie bei der Gestaltung eines Kinderzimmers im skandinavischen Design auf eine natürliche und helle Farbpalette zurück. Die Skandi-Grundfarben sind weiß und beige. Die Lieblingsfarbe deines Kindes kann durch Vorhänge, einer farbigen Wand oder einem Teppich in Pastelltönen eingebracht werden. So entsteht eine stimmige und gemütliche Atmosphäre.

Farbkarte für die Gestaltung eines Kinderzimmers im Skandi-Stil

Materialien

Bei der Auswahl der Materialien wird sich an der Natur orientiert. Helle Holzarten wie Birke, Fichte, Buche oder Kiefer sind die Favoriten. Hier spielt die Nachhaltigkeit eine große Rolle, sodass sich aus den regionalen Wäldern bedient wird. Die Dekoration und Accessoires sind aus Materialien wie Baumwolle oder Leinen. Auch Leder wird gerne verarbeitet. Im Winter schaffen Fellimitate für wohlige Gemütlichkeit.

Ein Traum in Pastell

Pastellfarben // Trendfarben 2021

Wenn sich der Himmel verfärbt und mit seiner Farbenvielfalt unser Gemüt verzückt, ist dieser meistens in Pastelltönen gekleidet. Von hellem blau, sanften Minttönen über zart rosa bis flieder und einem Vanille lassen einen diese Farbtöne ein Hauch von Leichtigkeit verspüren. In der Natur lassen sich die schönsten Farbkombinationen ableiten, denkt man nur an den Frühling. Pastellfarben haben einen hohen Weißanteil. So entstehen aus kräftigen Farben, zarte Nuancen.

Mit den Bonbonfarben kreiert man im Kinderzimmer Wohlfühlatmosphäre. Schaffen Sie einen aufhellenden Effekt, indem Sie große Flächen mit ihrer Lieblingsfarbe streichen. Die verschiedenen Pastelltöne lassen sich sehr gut miteinander kombinieren. So sind zum Beispiel ein helles blau oder ein Mint und ein Apricot ein unschlagbares Duo.

Mit den zarten Farbtönen verleihen Sie dem Kinderzimmer eine natürliche Harmonie.
Kombinieren Sie diese mit weißen Möbeln wirkt das Gesamtbild sehr stimmig. Dekorieren Sie das Kinderzimmer mit kuscheligen Kissen, einem Baldachin für die Kuschelecke, einem flauschigen Teppich oder einem farbenfrohen Sitzsack. Hier dürfen Sie auf kräftigere Farben als Highlight zurückgreifen.

Viel Freude beim Renovieren.

Geburtsplan

Eine Geburt kann man nicht planen. Aber man kann sich darauf vorbereiten und seine Wünsche und Vorstellungen festhalten. Neben den allgemeinen persönlichen Angaben vermerkt man seine Wünsche für die Wehen- und Geburtsphase sowie für nach der Geburt. Wer darf dich begleiten, möchtest du einen Einlauf, stimmst du einem Dammschnitt zu, welche Schmerzmittel dürfen dir verabreicht werden und vieles mehr beinhaltet der Geburtsplan. Wenn du dich ausreichend informiert hast, für dich persönlich deine Entscheidungen getroffen und mit deinem Partner gesprochen hast kannst du deinen persönlichen Geburtsplan kopieren. Ich hatte 3 Ausfertigungen. Einen für meinen Mann, einen für die Abgabe in der Klinik als es los ging und einen Ersatz.

Es gibt unzählige Vorlagen im Internet. Mir persönlich hat keiner zu 100% zugesagt und habe daher meinen eigenen erstellt. Vielleicht ist es auch der richtige für dich.

Beikoststart // Brei vs. BLW

Gefühlt ist mein Zwerg erst geschlüpft und jetzt muss ich mir schon Gedanken ums Essen machen. Die einen Mamas können es kaum erwarten mit der Beikost zu beginnen während die anderen sich überhaupt keine Gedanken machen und andere wiederum völlig unsicher sind, wann und was denn nun das richtige für Zwergnase ist. Fangen wir von vorne an. Wann ist mein Kind denn überhaupt bereit?
Das wird dir dein Kind deutlich zeigen. Hier gibt es ganz klare Reifezeichen, welche alle erfüllt sein sollten:

Reifezeichen – Beikostbeginn:

  • das Baby kann (mit etwas Unterstützung) aufrecht sitzen
  • das Baby kann den Kopf alleine heben
  • es zeigt Interesse am Essen von Anderen und macht Kaubewegungen
  • der angeborenen Zungenstreckreflex (die Zunge schiebt dabei feste Nahrung aus dem Mund) ist verschwunden
  • das Baby kann sich das Essen selbst zum Mund führen

Diese sind meistens zwischen 5 und 7 Monaten gegeben. Es wird empfohlen die ersten 6 Monate voll zu stillen bzw. Milch zu geben und dann mit der Beikost zu beginnen, da erst dann die Darmreife gegeben ist. Wichtig ist zu wissen, dass das „Geiern“ nach Essen anderer Familienmitgliedern KEIN Reifezeichen ist.

Babys haben ab dem 4./5. Lebensmonat ihre orale Phase. Dies ist das Bedürfnis ihre Welt um sich herum zu erkunden. Die Zunge und der Mund sind das Sinnesorgan, welches am weitesten entwickelt ist und die meisten Nervenenden auf kleinstem Raum haben. Dies hilft ihnen die Beschaffenheit jeglicher Dinge zu entdecken. Sich alles in den Mund zu stecken hilft ihnen, die Eigenschaften zu untersuchen und kennen zu lernen.

Unsere Kleinen werden über die Muttermilch optimal versorgt. Es gibt jedoch den einen oder anderen Nährstoff, welcher kaum über die Muttermilch übertragen wird. So zum Beispiel das für die Entwicklung wichtige Eisen.

Muttermilch enthält vergleichsweise wenig Eisen, und zwar unabhängig von Mamas Eisenstatus sowie ihrer Ernährung. Nur mit was beginnen? Brei oder doch gleich feste Nahrung vom Familientisch? Was sind die Vor- und Nachteile? Ich habe so viel gelesen und mich dann für eine Kombination aus Brei UND Blw (Baby-led Weaning/ „vom Baby geführtes Abstillen“) entschieden. Aus folgenden Gründen:

  1. Fakt ist, dass die Eisenreserve unseres Sprösslings sinkt. Deshalb war mir wichtig, dass mein Kleiner die benötigten Nährstoff bekommt, die er für seine Entwicklung braucht. Das spricht ganz klar für den Brei. Hier habe ich direkten Einfluss auf die Zusammensetzung und vor allem gelangt er in den Magen. Die Brei-Gegner sagen ja immer, dass man die Babys vollstopft und sie nicht selber entscheiden können. Mein Junior hat mir ganz deutlich und sofort mitgeteilt wenn er nicht mehr wollte indem er seinen Kopf auf die Seite gedreht hat. Dann habe ich das füttern auch sofort beendet. Also gab es hier für mich nur Vorteile.
    
  2. Auf der anderen Seite wollte ich aber, dass er die Lebensmittel entdeckt. Fühlt, riecht, anschaut und natürlich schmeckt. Nur so kann ein Kind die Texturen lernen und den Geschmack einer „Form“ zuordnen. Die Kleinen müssen zu Beginn erst lernen, dass man die Hand öffnen muss, um an das Essen zu kommen. Der Großteil landet im Gesicht, auf dem Latz und das Allermeiste auf dem Boden. Das ist der kleine Nachteil den ich persönlich bezüglich der Nährstoffversorgung gesehen habe. Denn das klappt nicht von heute auf morgen. Das ist ein Lernprozess. Der aber viiiiel Spaß macht.

Grundsätzlich gilt:
Essen muss Spaß machen //
Food before one is just for fun.

Daher gab es bei uns mittags Brei und abends durfte Junior am Familientisch mitessen. Mittlerweile ist er ein Jahr alt und isst gerne mit und probiert fleißig.

Egal für was ihr euch entscheidet… Es wird für euch das richtige sein. Vertraut euren Krümelmonstern und verzweifelt nicht, wenn der mit viel Liebe gekochte Teller auf dem Boden landet, weil heute doch Muttermilch gefragt ist.

Da das Thema Ernährung so umfangreich ist, habe ich mich dazu entschieden dieses Thema zu splitten. Es wird also demnächst einen weiteren Artikel darüber geben, der etwas mehr in die Tiefe geht. Nährstoffe, Rezepte, welche Teller und Lätzchen sind geeignet und vieles mehr.

In diesem Sinne viele genussreiche Momente miteinander und bis bald.

Themenzimmer „Wald“


Was wären Märchen ohne den Wald? So manch eigene Kindheitserinnerung spielt im Wald.
Er ist die Heimat für Einhörner, Feen und Elfen, Zwerge, Hexen, Fabeltiere und viele andere Bewohner.  Geheimnisvoll, abenteuerlich, mystisch und zauberhaft lässt sich ein geschlechtsneutrales Kinderzimmer gestalten.

Mit Naturmaterialien, warmen Farben an der Wand, Lichterketten und einer spannenden Kuschelhöhle zum Verstecken lässt sich das Kinderzimmer in ein gemütliches und fantasievolles Reich zum Träumen und Spielen verwandeln.

Die Farbauswahl ist groß. Für die Wandgestaltung eignen sich besonders gut Cremetöne bis dunkle Grün- und Brauntöne. Hier eine Farbkarte als Beispiel.


Alternativ gibt es farbenfrohe oder auch eher dezent gehaltene Mustertapeten oder Wandtattoos.



Bei der Wahl der Kinderzimmermöbel bieten sich Naturholzmöbel an. Wer es ganz besonders möchte, setzt ein Baumhausbett als Highlight.



Dekorieren Sie mit Kuscheltieren, Blumenlichterketten oder einem selbstgebastelten Mobile aus Stöcken.

Der 1. Geburtstag

Für mich persönlich war der erste Geburtstag etwas ganz besonderes. Schon Monate vorher begann ich mit der Planung. Ich muss dazu sagen, dass ich es liebe Feste zu planen, zu organisieren und zu basteln. Also musste zuerst ein Motto für unser Winterbaby her.

Was ist passender als „Winter ONEderland“ für den kleinen Mr. ONEderful 🙂

So habe ich die Einladung im Photoshop gestaltet. Das macht mir unheimlich Spaß auch wenn ich es nicht beherrsche *lach*.

Einladung zum ersten Geburtstag

Das Motto war damit klar und so konnte ich alles danach ausrichten. Eisblau, weiß und silber war meine Farbauswahl für Deko und das Programm. Neben der passenden (und machbaren) Menüauswahl musste noch eine passende Location für die große Familie gefunden werden. Nicht zu vergessen die Geschenke-Wunschliste. Denn die Verwandten wollten ja auch alle etwas schenken.

So… nun aber eins nach dem anderen. Nachdem die Location gefunden war, begann ich mit der Einladung und den Überlegungen für die Dekoration.

Hier habe ich mich entschieden die weißen Tische mit eisblauen Läufern, farblich passend zu den Servietten, aufzuhübschen. Bei einem Kindergeburtstag durften Luftballons natürlich nicht fehlen. Eine klassische Blumendeko wollte ich nicht. Also habe ich mich für Hyazinthen entschieden, die noch nicht blühten. Die Zwiebel habe ich mit Wolle eingewickelt und auf ein Nest von gesammelten Stöckchen gesetzt und mit einer kleinen LED Lichterkette dekoriert. Da mir die Tische sonst zu leer gewesen wären, habe ich glitzernde Schneeflocken auf Schaschlikspieße geklebt und mit farblich passenden Bändern dekoriert. Diese kamen in ein mit künstlichen Schneeflocken gefülltes Glas mit einer gebastelten 1. Für unseren Prinzen natürlich mit Krone.

So sah das Ergebnis aus:

Zum Programm hatte ich mir folgendes überlegt:

1. Eine Zeitkapsel
Auf diese Idee kam ich zufällig im Internet und fand das eine sensationelle und vor allem sehr persönliche Idee. Jeder Gast füllt eine Art Fragebogen aus oder kann einfach nur ein paar Zeilen schreiben. Man kann aber auch Gegenstände wie den ersten Schnuller, eine Zeitung, die ersten Schuhe etc. darin aufbewahren. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Zeitkapsel haben wir dann noch gravieren lassen. Da ich im Internet keine passenden „Wunschzettel“ gefunden habe, habe ich diese selber gestaltet. Die Zeitkapsel darf unser Junior dann am 18. Geburtstag öffnen und mit uns gemeinsam schmunzeln und sich freuen. Bis dahin kann man diese klassisch im Garten vergraben und dann gemeinsam ausbuddeln (nur bitte nicht vergessen wo) oder man dekoriert sie im Kinderzimmer und hält die Spannung über Jahre 🙂

2. Gästebuch

Ich habe ein Bild vorbereitet, auf dem alle Gäste ihren farbigen Fingerabdruck hinterlassen haben. Das Bild ist somit einzigartig und dekoriert heute sein Kinderzimmer. Die bunten Stempelkissen eignen sich im Nachgang noch super zum Basteln und Malen.

Ein kindgerechtes Gästebuch ziert nun das Kinderzimmer

3. Chalkboard

Ich habe mir vorgenommen jedes Jahr zu seinem Geburtstag ein Chalkboard zu gestalten. Ein Lebensjahr kurz und knapp zusammengefasst und ich denke, dass ist auch später mal eine schöne Erinnerung. Auch das ist ein kleines Photoshop-Projekt gewesen.

4. Geburtstags-Shirt

Passend zum Motto gabs ein Geburtstagsshirt.

5. Kinderspielecke

Für die kleinen Gäste haben wir ein kleines Bällebad und ein paar Spielsachen in einer Spieleecke hergerichtet.

6. Das erste Jahr in Bildern

Seit der Geburt habe ich immer an LIOs Monatstag ein Foto von ihm gemacht um seine Entwicklung festzuhalten. Diese Bilder habe ich dann zu einer Girlande gebastelt und zusammen mit dem Chalkboard aufgehängt.

7. Fotohintergrund

Um schöne Erinnerungsbilder machen zu können, habe ich ein Stativ gekauft, an dem sich Tapeten, Stoffe oder sonstige leichte Materialien befestigen lassen. Ein paar Luftballons, eine Wimpelgirlande und fertig ist die Fotostation.

Wir waren 22 Gäste und ich habe ein kleines Buffet zusammen gestellt. Zum Essen gab es als

Vorspeisen

Gemischte Brotauswahl mit 4erlei Dips
(Auberginen-, Kräuterdip, Guacamole, Tzatziki)
Kürbiscremesuppe
Feldsalat mit verschiedenen Toppings
(Sonnenblumenkerne, Speckwürfel, gehacktes Ei, Paprikawürfel)

Hauptgang

Gulasch mit Rotkohl und Nudeln

Dessert

Kuchenauswahl


Wir hatten einen tollen Tag, der viiiiel zu schnell vorbei ging. Ich hoffe, dass die ein oder andere Idee dabei war und würde mich riesig über eure Berichte freuen. Wie habt ihr gefeiert? Was war das besondere?

Geschenke // Aber welche?

Selber möchte man seinem Liebling etwas schenken und die Verwandtschaft fragt auch danach. Doch manchmal ist man einfach einfallslos.

Ich persönlich denke, dass zu viel Spielzeug nicht die beste Wahl ist. Weniger ist manchmal mehr und für das Geburtstagskind ist das interessanteste sowieso nur das Geschenkpapier.

Damit Lio nicht das 100ste Kuscheltier, den 10ten Ball oder Anziehsachen die zu groß oder zu klein sind, bekommt, haben wir uns vorab Gedanken gemacht und eine kleine Wunschliste zusammen getragen. Ansonsten waren wir so frei und haben uns für ihn ein paar Taler gewünscht. Denn wir haben kurz nach seiner Geburt ein Konto bei com.direct eingerichtet. Hier handelt es sich um ein JuniorDepot, auf dem man wenigstens noch ein paar Zinsen bekommt. Hier kommt dann das Geld drauf und hat dann wenn er älter ist ein kleines Startgeld.

Alternativ finde ich aber zum Beispiel auch Vereinsbeiträge (unser Spross geht in den Babysport), oder einen Gutschein für ein Fotoshooting (Cakesmash, Familienshooting etc.) sehr schön.
Hier können ja auch mehrere Parteien zusammenlegen.

Immer passend, und das nicht nur zum Geburtstag, finde ich personalisierte Geschenke.
Ein Zug mit den Geburtsdaten, welcher gleichzeitig mit den Steckteilen die Motorik fördert.Ganz besonders finde ich ein Geburtskissen. Eher zufällig habe ich von diesem erfahren und war gleich begeistert. Ich habe es bei Kathi bestellt und war bisher immer sehr zufrieden. Sie fertigt diese liebevoll und ganz individuell. Wir haben bereits einige im eigenen Familien- und Bekanntenkreis verschenkt.

Das Kissen ist so lang, wie das Baby bei der Geburt groß war,
exakt so schwer, wie das Baby bei der Geburt
und der Umfang entspricht dem Kopfumfang bei Babys Geburt.

Ich bin immer auf der Suche nach besonderen Geschenkideen. Was habt ihr euren Mäusen geschenkt oder geschenkt bekommen? Ich bin gespannt.

Holz ist nicht gleich Holz

Die richtige Wahl der Kinderzimmermöbel

Die Auswahl der Kinderzimmermöbel steht an. Hier hat man meistens die Qual der Wahl. Ob ein Komplett-Set für das Babyzimmer, die Gestaltung eines Kleinkindzimmers oder für unsere Teenager ein Jugendzimmer. Jedes Alter bringt seine Anforderungen an die Möbel mit sich. Doch eines haben alle gemeinsam: Sie sollten schadstofffrei und nachhaltig sein. 

Daher gilt: Holz ist nicht gleich Holz
Doch was sind die Unterschiede und worauf gilt es zu achten? Hier ein Überblick über die gängig angebotenen Holzwerkstoffe sowie Holzarten.

Spanplatten
werden meistens bei sehr günstigen Produkten verarbeitet. Denn diese sind oft aus Pressspan gefertigt. Bei Spanplatten besteht die Gefahr, dass Formaldehyd enthalten ist. Dieses ist ein stechend riechendes Gas, welches Schleimhäute und Atemwege reizt und unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen und Allergien auslösen kann.

Zudem sind Spanplatten nicht so stabil und langlebig wie andere Werkstoffe.

MDF (Mitteldichte Faserplatte)
Diese werden, im Vergleich zur Spanplatte, mit fein zerfasertem Holz statt mit Holzspäne zu Platten geleimt und gepresst.
MDF Platten bringen eine hohe Bruch- und Biegefestigkeit mit sich und verziehen sich nicht, was ein großer Vorteil zum Massivholz ist. Zudem ist dieser Werkstoff weder temperatur- noch lichtempfindlich. Daher werden sie im Möbelbau gerne eingesetzt. Im Bereich der Kindermöbel haben sich die MDF Platten in den letzten Jahren ebenfalls stark durchgesetzt. Die Oberfläche ist sehr glatt und zeigt keine Holzmaserung. Denn die Möbel sind robust und langlebig und halten dem Kinderalltag stand. Allerdings lassen sich nicht alle Möbelteile aus MDF fertigen. Füße für jede Art von Möbeln, Bettpfosten oder auch die Gitterstäbe bei Babybetten sind grundsätzlich aus Massivholz gefertigt.

Massivholz
ist ein Holzprodukt, welches einer Baumart zuzuordnen ist. Zum Beispiel Buche, Kiefer, Birke, Fichte etc.)

Kindermöbel aus Massivholz sind qualitativ sehr hochwertig. Sie verleihen jedem Kinderzimmer Wärme, Natürlichkeit und ein positives Raumklima. Denn das Holz „atmet“ – sofern es unbehandelt oder nur geölt/gewachst ist. Daher ist es auch besonders für Allergiker oder Asthmakranke geeignet. Zudem ist jedes Möbelstück auf Grund der einzigartigen Maserung ein Unikat. Egal für welches Möbelstück aus Massivholz Sie sich entscheiden. Es wird ein Leben lang ein treuer Begleiter sein.

Zu beachten gilt:
Holz ist ein Naturprodukt das „lebt“. Es atmet und verändert sich. Temperatur, Lichteinwirkung und Luftfeuchtigkeit haben großen Einfluss auf ihr neues Lieblingsmöbelstück. So kann es vorkommen, dass Verfärbungen auftreten oder sogar kleine Risse entstehen. Auch Astansätze, Verwachsungen und Farb- und Strukturunterschiede sind üblich und kein Reklamationsgrund. Denn jeder Baum hat seine DNA.

Man unterscheidet  zwischen Weich- und Hartholzarten. Wir konzentrieren uns jetzt auf die gängigen Holzarten, welche für die Fertigung von Kindermöbeln gerne genutzt werden.

Weichhölzer

Fichte
helle, gelblich-weiße Farbe und seidig matter Glanz. Fichte ist lichtempfindlich und dunkelt nach. Die geradlinige Maserung weißt sichtbare Harzkanäle auf.
Fichte ist sehr weich und elastisch. Daher ist die Anfälligkeit in der Rissbildung sehr gering. Fichte wird gern als Konstruktionsholz genutzt.

Kiefer
ist im Kern rot-gelblich und außen gelblich-weiß. Die ausgeprägte Maserung weißt Astlöcher und Unregelmäßigkeiten auf. Kiefer ist sehr elastisch aber doch fester als Fichte und ist in der Regel etwas glatter.  

Zu beachten gilt:
Kindermöbel welche aus Weichhölzern gefertigt sind, gehören zu den preiswertesten unter den Massivholzmöbeln. Auf Grund der Beschaffenheit sind sie anfälliger für Kratzer, Dellen und andere Einwirkungen. Wenn das Möbelstück auch noch lackiert ist, hat man schnell die typischen „Lackabplatzer“, was sehr unschön aussieht. Daher empfiehlt es sich, auf lasierte Möbel zurück zu greifen.

Harthölzer – gehören zu den teureren Massivholzarten
denn sie sind unempfindlicher und schlagfester.

Buche
hat eine helle, gelbliche bis rosa-braune Farbe, eine gleichmäßige Maserung sowie eine stabile Struktur und ist sehr widerstandsfähig.

Eiche
hat eine grau-braune Farbe und auffällig breite Holzstrahlen. Typisch ist die gleichmäßige aber auffällige Maserung. Zu erkennen sind die Jahresringe und die verschieden großen Astlöcher. Eichenholz ist sehr robust und auch im Außenbereich einsetzbar.

Birke
ist ein sehr helles Holz und weißt kaum eine Maserung auf. Charakteristisch sind jedoch die einzelnen rot-braunen Flecke. Die Birke ist ein festes aber zugleich biegsames Holz. Auf Grund des geringen Eigengewichts hat sie nur eine geringe Tragkraft und ist somit nicht so stark belastbar.


Kindgerecht, Ökologisch und stabil

sollen sie sein, die neuen Kindermöbel. Daher setzen viele der Hersteller auf die Kombination aus lackiertem MDF und Massivholz. So zum Beispiel die derzeit trendigen Kinderzimmermöbel im skandinavischen Look.

Kinderzimmer einrichten nach Montessori

„Das Beste was wir für unsere Kinder tun können, ist, ihnen eine wunderschöne Umgebung vorzubereiten, die besten Materialien zur Verfügung stellen und ihnen dann aus dem Weg gehen.“ – Susan Mayclin Stephenson

Immer häufiger sieht man minimalistisch eingerichtete Kinderzimmer, dezente Farben und ausgesuchtes Spielzeug aus Holz. Dies kann daran liegen, dass sich die Mamas und Papas bewusst oder auch intuitiv an die Montessori Pädagogik orientiert haben.

Doch was genau ist denn die Montessori-Pädagogik? Und was hat das mit dem Kinderzimmer zu tun?

Maria Montessori war eine der ersten Frauen, die Medizin studierte. Sie wurde 1870 in Italien geboren und war ihrer Zeit weit voraus. Sie entwickelte einen alternativen Erziehungsstil, der von den konventionellen Lehrmethoden abweicht.

Hierbei steht das Kind an erster Stelle. Maria Montessori sah jedes Kind als Individuum an. Mit seinem angeborenen Lerndrang und dem eigenen Rhythmus, soll das Kind zur Selbstständigkeit erzogen werden.

Ziel ist es, den Kindern Freude am Lernen zu vermitteln, indem sie motiviert werden.
Kinder lernen von den Erwachsenen indem sie sie nachahmen. Die Erwachsenen leiten an und lassen die Kinder im Anschluss selber probieren und ihre Erfahrungen sammeln. Kinder lernen didaktisch, was bedeutet aus eigener Erfahrung.
Daher gilt: „Der Lehrer muss passiv werden, damit das Kind aktiv werden kann.“

Grundsätzlich gilt
– das Kind mit Respekt zu behandeln
– sich ihrem Tempo anzupassen
– sich auf das Bedürfnis des Kindes einzulassen und
– es zu fördern.

„Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen. Sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.“ Wo geht das einfacher als im Kinderzimmer.

Hier einige Tips zur Gestaltung eines kindgerechten Kinderzimmers nach Montessori:

Teilen Sie das Kinderzimmer in einen Kreativ- und einen Ruhebereich ein. Dies lässt sich optimal mit Teppichen, Wandfarben, Accessoires etc. umsetzen.

Der Ruhebereich
ist zum Lesen, Kuscheln, Musik oder Hörbuch hören da.
Dieser Bereich kann ganz gemütlich und kuschelig gestaltet werden. Ob Kissen unter einem Baldachin, ein Tipizelt oder ein flauschiger Teppich mit Kuscheltieren. Lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf. Achten sie jedoch darauf, dass die Farben eher dezent und die Deko minimalistisch gehalten werden. Auch das Kinderbett sollte sich in diesem Bereich befinden. Hier bieten sich bodentiefe Betten an. Ob trendige Hausbetten, ein Tipi-Bett oder ganz dezent gehalten, lediglich ein Bettrahmen.
Somit ermöglichen Sie ihrem Kind eigenständiges und sicheres Ein- und Aussteigen aus dem Bett. Wichtig ist, dass trotz bodentiefen Betten ein Lattenrost genutzt wird, damit die Luft zwischen Boden und Matratze zirkulieren kann.



Der Kreativbereich
darf farbenfroher gestaltet werden. Hier soll gemalt und gebastelt, geturnt und gespielt werden. Achten Sie bei der Gestaltung auf Möbel in kindgerechter Höhe.

Achten Sie in beiden Bereichen darauf, dass die Auswahl des Spielzeugs überschaubar und frei zugänglich ist. Das bedeutet, dass die Regale und Schränke nicht zu hoch sein sollen und Bücher sowie Spielzeug für das Kind eigenständig zu erreichen ist. Das gleiche gilt für Kleiderschränke. In kindgerechter Höhe ermöglichen Sie ihrem Spross einen eigenständigen Zugang zu seiner Kleidung.

Ihr Kind wird es Ihnen mit Ordnung danken. Montessori spiegelt auch unsere Verantwortung für die Umwelt wieder. Nachhaltige Produktion, unbehandeltes Holz und natürliche Farben machen die kindgerechten Möbel zu etwas ganz besonderem. Lassen Sie sich von Montessori inspirieren und bringen es mit Freude und Spaß in ihre Familie.